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Alkoholismus: Wie wird man alkoholabhängig/ein Alkoholiker?

Zusammenfassung: Was passiert bei der Entwcklung einer Alkoholabhängigkeit? Teufelskreise

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Alkoholismus: Wie wird man alkoholabhängig/ein Alkoholiker?

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Frage: 
Schriftsteller: Wendy Moelker, Psychologist in charge, tutor, Emergis center for mental health care, Goes, the Netherlands.
Erste Version: 20 Mrz 2004.
Letzte Änderung: 25 Feb 2005.

Wie wird man alkoholabhängig/ein Alkoholiker? Wie entwickelt sich Alkoholismus?

Antwort:

Man wird nicht einfach so alkoholabhängig. Es dauert häufig Jahre, bis man abhängig ist und Trinken beginnt meist um eine Wirkung vom Alkohl zu spueren.

Trinken wegen der Wirkung

Die Änfange einer Alkoholabhängigkeit liegen im Trinken wegen des Effekts der durch Alkohol zu Beginn erzielt wird. Der Trinker moechte seine Stimmung verändern und Spannungen, Sorge und Angst los werden. Die meisten Leute trinken ab und zu um ihre Stimmung zu verändern, aber der wirkliche Trinker strebt nach intensiveren Veränderungen. Er möchte sich wieder gut fuehlen. Wenn er dies mehrere Male tut, riskiert er, dass sein Körper sich an den Alkohol gewöhnt und die Probleme werden dadurch nicht gelöst.

Gewöhnung an Alkohol, Entwicklung einer Toleranz

Allmählich gewöhnt sich der Körper an den Alkohol. Dies nennt man die Entwicklung der Toleranz. Irgendwann spuert der Trinker keine Wirkung des Alkohols mehr und braucht immer grössere Mengen.

Blackouts

Wenn der Trinker immer weitermacht und regelmässig betrunken ist, bekommt er irgendwann Blackouts. Das heisst, er bekommt einen Teil seines Rauschzustandes nicht mehr mit. Zum Beispiel kann er sich am nächsten Tag an bestimmte Dinge die er gesagt oder geatan hat nicht mehr erinnern. Anfänglich lässt das den Trinker aufmerken, aber mit der Zeit ist es ihm gleichgueltig. Das ist gefährlich, da er die Nachteile des Alkoholmissbrauchs nicht mehr sieht.

Probleme, die bei Alkohlmissbrauch entstehen

Wegen des starken Trinkens treten schnell Probleme auf. Dies können körperliche Probleme sein, aber auch der Verlust von sozialen Kontakten, Probleme bei der Arbeit oder in der Schule, oder fianzielle Probleme. Die Frage "Trinke ich, weil ich Probleme habe oder habe ich Probleme, weil ich trinke?" wird von Interesse.

Entzugserscheinungen

Wenn der Körper stark an Alkohol gewöhnt ist, kommt es zu Entzugserscheinungen, wenn ihm nicht eine bestimmte Dosis an Alkohol zugefuehrt wird. Dies zeigt sich in Form von Zittern, Schwitzen, Gefuehelen von Unruhe und Schlafproblemen.

Verlust von Kontrolle

Fuer den Trinker wird es mit der Zeit immer schwerer weniger zu trinken. Auch wenn er beschliesst, seinen Alkoholkonsum zu vermindern oder ganz damit aufzuhören, so ist das meist nicht mehr möglich

Symptome unterstuetzen die Abhängigkeit

Ab einem bestimmten Moment unterstuetzen die Symptome die Abhängigkeit. Der Trinker gelangt in veschiedene Teufelskreise.

Es gibt folgende Teufelskreise :

  1. Der pharmakologische Teufelskreis: Die Entzugserscheinungen werden durch mehr Alkohol unterdrueckt. Sie verschwinden zeitweise aber kommen mit grösserer Intensität wieder. (Z.B. Alkohl trinken um das Gefuehl der Ruhelosigkeit loszuwerden.)
  2. Der psychische Teufelskreis: Alkoholmissbrauch fuehrt dazu, dass sich die Person schämt und schuldig fuehlt. Um diese Probleme zu lösen wird wieder mehr Alkohol getrunken, was Scham und Schuldgefuehele wiederum ansteigen lässt.
  3. Der soziale Teufelskreis: Infolge seines Alkoholkonsums wird der Abhängige in Streit verwickelt und isoliert sich somit von seinen Mitmenschen. Er verliert möglicher Weise seinen Partner und seinen Job. Die Einsamkeit wird zum Grund noch mehr zu trinken.
  4. Der cerebrale Teufelskreis: Alkoholkonsum verursacht Gehirnschädigungen. Das kann dazu fuehren, dass man dem Impuls zu trinken gegenueber weniger resistent ist.
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Information: Die medizinischen und psychologischen Informationen auf dieser Seite sind allein zur Information über Medizin und Psychologie gedacht. Die Texte ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt oder Psychologen. Die Auskunft auf unserem Gesundheitsportal ersetzt nicht eine Diagnostik und Behandlung bei einem Arzt bzw. Psychiater oder Psychologe. Sie sollten daher nicht anhand der alleinigen Informationen eine bestehende Behandlung ändern. Wenn Sie fehlerhafte medizinische oder psychologische Antworten gefunden haben, schreiben Sie bitte an info@web4health.info.
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