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Spielsucht : Wie entsteht Spiel-Sucht?

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Geschrieben von: Wendy Moelker, Psychologist in charge, tutor, Emergis center for mental health care, Goes, the Netherlands.
Erstfassung: 20 Mrz 2004. Geändert: 03 Dez 2006.

Wie entsteht Spiel-Sucht?
Welche Phasen gibt es bei einer Glücksspielsucht?

Antwort:

Veschiedene Phasen fuehren zur Spielsucht

1ste Phase : In der ersten Phase wird Gluecksspiel als eine nette Freizeitbeschäftigung betrachtet. Spielen bedeutet Vergnuegen und Aufregung. Das Selbstbewusstsein wird grösser und die Person empfindet physische Aufregung durch das Spielen. Wenn der Spieler verliert, rechtfertigt er sich dadurch, dass er wieder gewinnt. Er gewinnt, verliert, zahlt kleine Summen zurueck und leiht sich mehr Geld, um weiterspielen zu können.

2te Phase : Die Phase des Verlierens: Der Spieler spielt mit geliehenem Geld. Das Geld wird vom Sparkonto genommen oder von der Bank geliehen. Die Schulden werden vor den Eltern, dem Partner oder anderen Familienmitgliedern geheim gehalten. Später während dieser Phase fängt der Spieler an mehr Geld von der Bank, von Freunden, von seiner Firma oder von privaten Kreditgebern zu leihen. Aufgrund des Spielens gerät der Spieler in Streit und Konflikte mit seinen Mitmenschen. Er verspricht, aufzuhören, aber bricht diese Versprechen meist so schnell wie er sie gemacht hat. In dieser Phase kann es sein, dass der Spieler wegen Krankheit, Abwesenheitseinen oder Betrug seinen Job verliert, geschieden wird, in Kontakt mit der Polizei kommt etc.

3. Phase : Die hoffnungslose Phase: Spielen wird zur Ganztagsbeschäftigung. Der Spieler wird zum schwarzen Schaf in der Familie, seine Arbeit wird zum Misserfolg, da er seine Gedanken woanders hat und er kann In Verbrechen verwickelt werden, um an mehr Geld zu kommen. Der Optimismus des Spielers nimmt ab. Er wird unruhig, genervt, verärgert, sehr nervös und bekommt Schalfprobleme. Der Spieler sinkt in die soziale und psychologische Isolation ab.

Viele Personen, die spielsuechtig sind, sind auch abhängig von bestimmten Substanzen, da diese in den Orten, an denen gespielt wird, konsumiert werden.

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
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