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Abstrakt: Neue Sichtweise zum Thema Depressionen und Merkmale einer depressiven Episode

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Depressionen neu verstehen : Portal zum Thema Depressionen

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Frage(n):
Geschrieben von: Dr Martin Winkler
Oberarzt Psychosomatik
Saale Klinik 1 Bad Kösen

Schwerpunkt Depressionen und Erschöpfungssyndrome

Erstfassung: 2003-02-01. Geändert: 2014-10-25.

Hier erhalten Sie Antworten auf Ihre Frage zum Thema Depressionen
  • Was ist eine Depressive Episode ?
  • Wie erkennt man bei Depressionen Symptome einer depressiven Episode ?
  • Was sind frühe Anzeichen bei Depressionen ?
  • Was ist typisch für eine depressive Symptomatik ?
  • Was sind Symptome bei Depressionen ?
  • Wie kann man Erschöpfung bei Burnout von Depressionen unterscheiden

Antwort:

Depressionen neu verstehen

Erklär-Video zum Thema Depressionen bzw. warum sich viele Patienten mit depressiven Störungen bzw. Symptomen eben gerade nicht in der Diagnose "Depression" wiederfinden und sich von Psychologen oder Psychiatern nicht verstanden fühlen...

Psychologie-Portal > Online-Therapie Major Depression und Depressive Epsiode > Depressionen > Depressionen Symptome

 

 

 

Neu im Oktober zum Thema Depressionen :

Gibt es einen Zusammenhang von Entzündungen und Depressionen ? Eine Metastudie untersuchte, ob entzündungshemmende Medikamente wie Celebrex(R) oder Antiphlogistika eine Wirkung gegen Depressionen haben. Mehr

 


Lichttherapie bei Depressionen

 

 

Lichttherapie bei Depressionen : LichttherapielampeJetzt beginnt wieder die Jahreszeit, in der sich Herbstdepressionen bzw. die sogenannte saisonale affektive Störung vermehrt bemerkbar machen. Immer deutlicher wird der Einfluss von ausreichendem Sonnenlicht auf den Tag-Nacht-Rhythmus bzw. den Traumschlaf (REM-Schlaf). Störungen des REM-Schlafs sind wiederum mit dem Auftreten von Depressionen verknüpft

 Bei diesen Formen von Depressionen kann eine Lichtdusche besonders morgens sehr wirksam sein. Lesen Sie mehr über die Möglichkeiten und Grenzen der Lichttherapie bei Depressionen.


 

Verhaltenstherapie bei Depressionen

Die kognitive Verhaltenstherapie gilt als psychotherapeutische Methode der 1. Wahl bei typischen depressiven Störungen wie der Major Depression und besonders auch bei rezidivierenden depressiven Störungen. Bereits innerhalb von kurzen Zeiträumen von 20 Therapiestunden berichten viele depressive Patientinnen und Patienten von einer deutlichen Besserung. Darüber hinaus mindert eine VT bei Depressionen das Rückfallrisiko für erneute depressive Episoden. Was erwartet Sie in einer Verhaltenstherapie bei Depressionen ? Mehr zur Verhaltenstherapie bei Depressionen

 

 

Erstgespräch beim Psychiater


Wer unter psychischen Störungen leidet, macht sich häufi völlig irrationale Gedanken bzw. Ängste. Dies kann auch dazu führen, dass man gar nicht zu einem Psychiater oder Psychologen geht, weil man sich selber nicht wichtig nimmt. Wir haben für Sie einmal zusammengestellt, welche Fragen der Psychiater in einem Erstgespräch beim Psychiater wohl an Sie richten könnte.

 

Buchempfehlung zum Thema Depressionen von Hape Kerkeling

Ein Interview von Hape Kerkeling bei Maischberger hat mir imponiert. Kerkeling schildert dabei, dass seine Mutter nach einer missglückten Operationen mit Verlust von Geruch- und Geschmackssinn in eine Depression verfiel und sich schliesslich das Leben genommen hat. Lange konnte er damit selber nicht offen umgehen. Angeregt durch ein Interview einer Kollegin im Fernsehen änderte sich dies nun. Das Buch macht Mut sich mit den eigenen Erfahrungen in einem Elternhaus mit Depressionen oder anderen psychischen Störungen zu beschäftigen. Hilfe zu suchen und eben offen damit umgehen zu lernen. Der Junge muss an die frische Luft: Meine Kindheit und ich

Depressionen Symptome einer depressiven Episode

 

In unserem Psychologie-Portal möchten wir über die herkömmlichen Sichtweisen zur Erklärung und Behandlung von depressiven Störungen hinaus ein neues Verständnis von Depressionen anbieten.


Frau mit Depressionen Als ärztlicher Psychotherapeut in einer psychosomatischen Fachklinik erlebe ich tagtäglich Patientinnen und Patienten , die mit Depressionen Symptome wie Erschöpfungssymptome, nicht erholsamen Schlaf und auch depressive Symptomatik zu uns kommen. . Dabei ist es aber eben häufig so, dass zwar formal die Kriterien einer depressiven Episode im Sinne einer Major Depression, einer rezidivierenden depressiven Störung oder Dysthymie bzw ggf. auch biphasischen depressiven Störungen erfüllt sein mögen. Aber so ganz passend bzw. "normal" verlaufend sind diese "atypischen" depressiven Verlaufsformen dann nicht.


Wir haben für Sie eine Patientenschulung auf Grundlage der kognitiven Verhaltenstherapie bei depressiven Erkrankungen zusammengestellt.

Los geht es mit den typischen Beschwerden bei einer depressiven Störung

Was sind nun typische Symptome einer Depressiven Episode = Major Depression ?
 

Zu den drei Symptome bei Depressionen gehören :

  • Niedergedrücktheit, depressive Stimmung. Das Wort „Depression“ kommt vom lateinischen „deprimere“ = herunterdrücken, niederdrücken.
  • Hoffnungslosigkeit, Interessenverlust, Fehlen jeder Freude, jedes Genießens, jeder Zufriedenheit.
  • Antriebsmangel, Ermüdbarkeit, Schwäche, Energieverlust, Erschöpfung und Entscheidungsproblme.

    Wenn zwei dieser drei Hauptsymptome länger anhalten, besteht ein begründeter Verdacht auf eine Depression und der Betroffene sollte einen Arzt aufsuchen.

    Wenn sie einige der folgenden Symptome und Probleme bei sich feststellen, sollten sie näher abklären lassen, ob eine depressive Störung im psychiatrischen Sinne vorliegt.

    • dauerhafte niedergeschlagene /trübe Stimmung
    • niedriges Selbstwertgefühl
    • Weinerlichkeit
    • Schuldgefühle
    • Wunsch allein zu sein / sich zu isolieren
    • geringe Motivation
    • fehlende Interessen
    • Verlust von Freude
    • Reizbarkeit
    • Hoffnungslosigkeit
    • Hilflosigkeitsgedanken
    • Selbstmordgedanken
    • Gedanken, andere zu verletzen (z.B. ein Baby)
    • vermindertes sexuelles Interesse
    • Morgentief
    • Angst
    • Grübelgedanken, zwanghaftes Denken und Handeln
    • Schwierigkeiten mit Entscheidungen
    • Grübelgedanken über eigene Kinder

    Körperliche Beschwerden bei Depressionen

    • verlangsamte Bewegungen
    • Schlafstörungen
    • verlangsamte Sprache
    • Appetitänderungen (meist vermindert, manchmal aber erhöht)
    • Gewichtsänderungen (meist Gewichstabnahme, selten Zunahme)
    • Schmerzen
    • Energielosigkeit
    • Verdauungsbeschwerden / Obstipation bei Depressionen
    • Veränderungen der Menstruation
    • diffuse körperliche Beschwerden

    Dies alles kann in der Summe zu nachhaltigen Problemen im Alltag und im Verhalten führen. Häufig geschieht dies jedoch eher schleichend, d.h. für die Betroffenen und ihr Umfeld unbemerkt.

    Soziales Verhalten und Rückzug bei Depressionen

    • nachlassende Arbeitsleistungen
    • verminderte soziale Aktivitäten
    • Interessenverlust für Hobbys
    • Vermindertes Interessen an Freunden
    • Probleme zu Haus

    Verlust der Vitalität und Lebensfreude bei Depressionen

    Typisch für eine klassische Depressive Episode ist also, dass es zu sehr markanten Veränderungen im Leben kommt. Es gibt aber sehr viele Patientinnen, die durchaus sich "depressiv" fühlen, Stimmungs- und Antriebsschwankungen angeben bzw. sich zunehmend erschöpft und gerädert fühlen. Diese Patientengruppe erfüllt machmal rein formal nicht die Kriterien für Depressionen im Sinne der Klassifikationssysteme.

     

    Gesellschaftliche Bedeutung von Depressionen

    Etwa 10-12 Przent der Patienten, die einen Hausarzt aufsuchen, leiden unter einer depressiven Störung, aber bei etwa 25 Prozent wird die Diagnose Depression übersehen.
    Häufig treten dabei depressive Symptome und Angst gemeinsam auf, so dass die diagnostische Einordnung schwierig sein kann. Die gesellschaftlichen Kosten sind erheblich: In Deutschland beliefen sich die direkten Kosten im Jahr 2002 auf vier Milliarden Euro. 157 000 Arbeitsjahre gingen im selben Jahr verloren. Nur etwa die Hälfte der etwa 2,5- 3 Millionen depressiv Erkrankten in Deutschland wird in hausärztlichen Praxen erkannt und therapiert. Aber selbst bei depressiven Patienten, die als behandlungsbedürftig erkannt sind, ist es unter Umständen schwer, sie erfolgreich zu behandeln. Nicht selten werden auch heute noch unangemessene therapeutische Verfahren angewendet oder Behandlungen zu früh beendet. Deshalb ist das Rückfallrisiko hoch. Schätzungen gehen davon aus, dass bei adäquater Therapie ein erheblicher Teil der Krankheitslast vermieden werden könnte, bei gleichzeitig niedrigeren Behandlungskosten als gegenwärtig. Ein Grund mehr also, sich umfassend über Ursachen, Symptome und Möglichkeiten der Behandlung bei Depressionen zu informieren. Mehr zu Depressiv Störungen


    Depressionen sind weder eine persönliche Schwäche, Mangel an Willensstärke oder aber durch eigene Schuld entstandene Krankheiten - auch wenn dies von einigen Betroffenen aufgrund von Denkverzerrungen im Rahmen der Erkrankung sogar selber angenommen wird.

     

    Weitere Informationen von Web4health und aus dem Internet von zum Thema Depressionen :

     

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
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