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Abstrakt: Depressionen wirksam behandeln und Hilfe mit Antidepressiva und Psychotherapie erhalten

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Depressionen : Wirksame Hilfe bei Depression

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Frage(n):
Geschrieben von: Dr Martin Winkler
Oberarzt Psychosomatik
Saale Klinik 1 Bad Kösen

Schwerpunkt Depressionen und Erschöpfungssyndrome

Erstfassung: 2003-02-01. Geändert: 2015-07-19.

Hier erhalten Sie Antworten auf Ihre Frage zum Thema Depressionen
  • Was ist eine Depressive Episode ?
  • Wie erkennt man bei Depressionen Symptome einer depressiven Episode ?
  • Bin ich depressiv ?

Antwort:

Depressionen behandeln : Wirksame Therapie bei Depressionen

Neu : Erschöpfung und Depressionen

Auch wenn immer noch fälschiche depressive Erkrankungen häufig als Willensschwäche oder mangende Belastbarkeit angesehen werden, so wissen wir heute weit mehr über die biologischen und psycho-sozialen Ursachen, Symptome und Möglichkeiten der Therapie depressiver Erkrankungen. Wir haben häufig gestellte Fragen zur Diagnostik und Therapie mit verschiedenen Verfahren über Medikamente und mögliche Verfahren der Psychotherapie wie der kognitiven Verhaltenstherapie.
Auf dem Informationsportal zu Ursachen, Diagnostik und Therapie depressive Krankheiten erhalten Sie über 100 Fragen und Antworten zum Thema Depression

Erklär-Video zum Thema Depression bzw. warum sich viele Patienten mit depressiven Störungen bzw. Symptomen eben gerade nicht in der Diagnose "Depression" wiederfinden und sich von Psychologen oder Psychiatern nicht verstanden fühlen...

Psychologie-Portal > Online-Therapie Major Depression und Depressive Epsiode > Depressionen > Depression Symptome

Neu Selbstvertrauen und Depression :

Geringes Selbstwertgefühl und mangelndes Selbstvertrauen finden sich sehr häufig bei Patientinnen und Patienten mit depressiven Störungen. Was kann man tun, um mehr Selbstvertrauen zu entwickeln ? Lesen Sie mehr über Depressionen und Selbstvertrauen

Gibt es einen Zusammenhang von Entzündungen und Depression ? Eine Metastudie untersuchte, ob entzündungshemmende Medikamente wie Celebrex(R) oder Antiphlogistika eine Wirkung gegen Depressionen haben. Mehr zu dieser Form der Erkrankungen und medikamentöse Möglichkeiten der Behandlung Mehr

Neu : Fernseh-Gewohnheiten und Depressionen

Serien-Junkies mit Dauerglotzen und Depressionen

Fernsehen gilt eigentlich nicht als Sucht. Neue Studien setzen sich aber ähnlich wie bei der Binge-Eating Störung mit dem Phänomen des "binge watching" also ein Dauerfernsehen von endlos Serien auseinander.

Neue Studien zeigen, dass es eine Beziehung zwischen Einsamkeit und dem Grad von Depressionen und der Dauerberieselung durch Fernsehserien (hier speziell in den USA Netflix).

Für sich genommen sind diese Serien natürlich eigentlich harmlos, doch immer mehr junge Leute nutzen diesen Fernsehdauerkonsum, um sich von negativen Gefühlen bzw. Einsamkeit abzulenken. Damit wird die aktive Änderung bzw Auseinandersetzung mit Problemlösungen aber aufgeschoben bzw. überhaupt nicht in Angriff genommen. Zudem führt dann das Fernsehen zu einer weiteren Isolation und Wegfall von Aktivierungen wie Sport oder sozialen Kontakten.

Für die Studie untersuchten die Forscher das Fernsehverhalten von 316 18 bis 29 jährigen und befragten sie nach Gefühlen der Einsamkeit, Frust oder Depressionen und Mangel an Fähigkeiten zur Selbstregulation.

Wenig überraschend war dabei ein Mangel an Selbstregulationsfähigkeiten (wie bei ADHS) mit dem Binge = wahllosem Komsum von Fernsehen verknüpft. Die Betroffenen konnten eben nicht den Fernsehen ausschalten, selbst wenn sie eigentlich andere Aufgaben am Tag erledigen solten.

Die neuen Konsumwege über das Internet bzw. Fernsehboxen verleiten dabei offenbar speziell zu einem problematischem Fernsehverhalten, das ähnlich wie bei anderen nicht stoffgebundenen Süchten sein könnte.



Folgen von zu vielen Folgen von Fernsehserien

Mit dem Dauerfernsehen verbunden ist häufig ein ungesundes Ernährungsverhalten und Bewegungsarmut mit der Folge der Adipositas
 

Aber auch Schlafstörunge bzw. Verschiebungen eines normalen Schlaf-Wach-Rhythmus, ständige Erschöpfung und Mangel an Fittness können dann Auswirkungen dieses neuen Phänomens sein.

Depressionen überwinden - Ratgeber für Patienten und Angehörige

Sowohl für Angehörige von Patienten. wie auch selber depressiv erkrankten Menschen spielt die Suche nach empfehlenswerten Ratgebern bzw. überhaupt Grundlegenden Informationen zum überwinden von psychischen Störungen sicher eine große Rolle. Bei einer Depression sind ja nicht nur die Gedanken negativ bzw. im Sinne von geringer Selbstwirksamkeit und fehlender Hoffnung auf Änderung verändert, das ganze Fühlen und Erleben und damit auch das Verhalten im Alltag und gegenüber dem Partner und weiteren Familienangehörigen ist beeinträchtigt. Um Depressionen überwinden zu können ist daher in aller Regel eine Therapie hilfreich, die einerseits sich konkret mit den Denkverzerrungen bzw. negativen Gedanken beschäftigt (Kognitive Verhaltenstherapie), aber auch die Selbstwahrnehmung beispielsweise durch Methoden der achtsamkeitsbasierten Therapie, positive Psychotherapie und andere moderne Therapie angeht.


Lichtbehandlung bei Depression

Lichttherapie bei Depressionen : LichttherapielampeJetzt beginnt wieder die Jahreszeit, in der sich Herbstdepressionen bzw. die sogenannte saisonale affektive Störung vermehrt bemerkbar machen. Immer deutlicher wird der Einfluss von ausreichendem Sonnenlicht auf den Tag-Nacht-Rhythmus bzw. den Traumschlaf (REM-Schlaf). Störungen des REM-Schlafs sind wiederum mit dem Auftreten von Depression verknüpft

Bei diesen Formen von Depression kann eine Lichtdusche besonders morgens sehr wirksam sein. Lesen Sie mehr über die Möglichkeiten und Grenzen der Lichttherapie bei Depressionen.


Diese nicht-medikamentöse Behandlung bei Depression hat sich besonders bei saisonal-abhängigen depressiven Störungen als sehr wirksam erwiesen.

Verhaltenstherapie bei Depressionen

Die kognitive VT gilt als psychotherapeutische Methode der 1. Wahl bei typischen depressiven Störungen wie der Major Depression und besonders auch bei rezidivierenden depressiven Störungen. Bereits innerhalb von kurzen Zeiträumen von 20 Therapiestunden berichten viele depressive Patientinnen und Patienten von einer deutlichen Besserung. Darüber hinaus mindert eine VT bei Depressionen das Rückfallrisiko für erneute depressive Episoden. Was erwartet Sie in einer Verhaltenstherapie ? Mehr zur Verhaltenstherapie

Erstgespräch beim Psychiater bei Depressionen


Wer unter psychischen Störungen leidet, macht sich häufig völlig irrationale Gedanken bzw. Ängste. Dies kann auch dazu führen, dass man gar nicht zu einem Psychiater oder Psychologen geht, weil man sich selber nicht wichtig nimmt. Wir haben für Sie einmal zusammengestellt, welche Fragen der Psychiater in einem Erstgespräch beim Psychiater im Rahmen einer Diagnostik und Behandlung von Depressionen wohl an Sie richten könnte.

Buchempfehlung zum Thema Depressionen von Hape Kerkeling

Ein Interview von Hape Kerkeling bei Maischberger hat mir imponiert. Kerkeling schildert dabei, dass seine Mutter nach einer missglückten Operationen mit Verlust von Geruch- und Geschmackssinn in eine Depression verfiel und sich schliesslich das Leben genommen hat. Lange konnte er damit selber nicht offen umgehen. Angeregt durch ein Interview einer Kollegin im Fernsehen änderte sich dies nun. Das Buch macht Mut sich mit den eigenen Erfahrungen in einem Elternhaus mit Depressionen oder anderen psychischen Störungen zu beschäftigen. Hilfe zu suchen und eben offen damit umgehen zu lernen. Der Junge muss an die frische Luft: Meine Kindheit und ich

Depressionen Symptome einer depressiven Episode

In unserem Psychologie-Portal möchten wir über die herkömmlichen Sichtweisen zur Erklärung und Behandlung von depressiven Störungen hinaus ein neues Verständnis von Depressionen anbieten.


Frau mit Depressionen Als ärztlicher Psychotherapeut in einer psychosomatischen Fachklinik erlebe ich tagtäglich Patientinnen und Patienten , die mit Depressionen Symptome wie Erschöpfungssymptome, nicht erholsamen Schlaf und auch depressive Symptomatik zu uns kommen. . Dabei ist es aber eben häufig so, dass zwar formal die Kriterien einer depressiven Episode im Sinne einer Major Depression, einer rezidivierenden depressiven Störung oder Dysthymie bzw ggf. auch biphasischen depressiven Störungen erfüllt sein mögen. Aber so ganz passend bzw. "normal" verlaufend sind diese "atypischen" depressiven Verlaufsformen dann nicht.


Wir haben für Sie eine Patientenschulung auf Grundlage der kognitiven Verhaltenstherapie bei depressiven Erkrankungen zusammengestellt.

Los geht es mit den typischen Beschwerden bei einer depressiven Störung

Was sind nun typische Symptome einer Depressiven Episode = Major Depression ?

Zu den drei Haupt-Symptome bei Depressionen gehören :

  • Niedergedrücktheit, depressive Stimmung. Das Wort „Depression“ kommt vom lateinischen „deprimere“ = herunterdrücken, niederdrücken.
  • Hoffnungslosigkeit, Interessenverlust, Fehlen jeder Freude, jedes Genießens, jeder Zufriedenheit.
  • Antriebsmangel, Ermüdbarkeit, Schwäche, Energieverlust, Erschöpfung und Entscheidungsproblme.

    Wenn zwei dieser drei Hauptsymptome der Depressionen länger anhalten, besteht ein begründeter Verdacht auf eine Depression und der Betroffene sollte einen Arzt aufsuchen.

    Wenn sie einige der folgenden Symptome und Probleme bei sich feststellen, sollten sie näher abklären lassen, ob eine depressive Störung im psychiatrischen Sinne vorliegt.

    • dauerhafte niedergeschlagene /trübe Stimmung
    • niedriges Selbstwertgefühl
    • Weinerlichkeit
    • Schuldgefühle
    • Wunsch allein zu sein / sich zu isolieren
    • geringe Motivation
    • fehlende Interessen
    • Verlust von Freude
    • Reizbarkeit
    • Hoffnungslosigkeit
    • Hilflosigkeitsgedanken
    • Selbstmordgedanken
    • Gedanken, andere zu verletzen (z.B. ein Baby)
    • vermindertes sexuelles Interesse
    • Morgentief
    • Angst
    • Grübelgedanken, zwanghaftes Denken und Handeln
    • Schwierigkeiten mit Entscheidungen
    • Grübelgedanken über eigene Kinder

    Körperliche Beschwerden bei Depressionen

    • verlangsamte Bewegungen
    • Schlafstörungen
    • verlangsamte Sprache
    • Appetitänderungen (meist vermindert, manchmal aber erhöht)
    • Gewichtsänderungen (meist Gewichstabnahme, selten Zunahme)
    • Schmerzen
    • Energielosigkeit
    • Verdauungsbeschwerden / Obstipation bei Depressionen
    • Veränderungen der Menstruation
    • diffuse körperliche Beschwerden

    Dies alles kann in der Summe zu nachhaltigen Problemen im Alltag und im Verhalten führen. Häufig geschieht dies jedoch eher schleichend, d.h. für die Betroffenen und ihr Umfeld unbemerkt.

    Soziales Verhalten und Rückzug bei Depressionen

    • nachlassende Arbeitsleistungen
    • verminderte soziale Aktivitäten
    • Interessenverlust für Hobbys
    • Vermindertes Interessen an Freunden
    • Probleme zu Haus

    Verlust der Vitalität und Lebensfreude bei Depressionen

    Typisch für eine klassische Depressive Episode ist also, dass es zu sehr markanten Veränderungen im Leben kommt. Es gibt aber sehr viele Patientinnen, die durchaus sich "depressiv" fühlen, Stimmungs- und Antriebsschwankungen angeben bzw. sich zunehmend erschöpft und gerädert fühlen. Diese Patientengruppe erfüllt machmal rein formal nicht die Kriterien für Depressionen im Sinne der Klassifikationssysteme.

    Gesellschaftliche Bedeutung von Depressionen

    Etwa 10-12 Przent der Patienten, die einen Hausarzt aufsuchen, leiden unter einer depressiven Störung, aber bei etwa 25 Prozent wird die Diagnose Depression übersehen.
    Häufig treten dabei depressive Symptome und Angst gemeinsam auf, so dass die diagnostische Einordnung schwierig sein kann. Die gesellschaftlichen Kosten sind erheblich: In Deutschland beliefen sich die direkten Kosten im Jahr 2002 auf vier Milliarden Euro. 157 000 Arbeitsjahre gingen im selben Jahr verloren. Nur etwa die Hälfte der etwa 2,5- 3 Millionen depressiv Erkrankten in Deutschland wird in hausärztlichen Praxen erkannt und therapiert. Aber selbst bei depressiven Patienten, die als behandlungsbedürftig erkannt sind, ist es unter Umständen schwer, sie erfolgreich zu behandeln. Nicht selten werden auch heute noch unangemessene therapeutische Verfahren angewendet oder Behandlungen zu früh beendet. Deshalb ist das Rückfallrisiko hoch. Schätzungen gehen davon aus, dass bei adäquater Therapie ein erheblicher Teil der Krankheitslast vermieden werden könnte, bei gleichzeitig niedrigeren Behandlungskosten als gegenwärtig. Ein Grund mehr also, sich umfassend über Ursachen, Symptome und Möglichkeiten der Behandlung bei Depressionen zu informieren. Mehr zu Depressiv Störungen


    Depressionen sind weder eine persönliche Schwäche, Mangel an Willensstärke oder aber durch eigene Schuld entstandene Krankheiten - auch wenn dies von einigen Betroffenen aufgrund von Denkverzerrungen im Rahmen der Erkrankung sogar selber angenommen wird.

    Depressionen : Film-Beitrag

    In dem Film-Beitrag wird die Symptomatik und Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen schön beschrieben.

    Anhaltend Depressive Störungen = Chronische Depressionen neue Methoden der Psychotherapie

    In der Behandlung von Depressionen werden heute zunehmend neue Therapieansätze wie die Interpersonelle Psychotherapie IPT oder die CBASP = Cognitive behavioiral Analysis System of Psychotherapie eingesetzt, die sich speziell an Klienten mit "frühen" Störungen bzw. einem Einfluss von Hilflosigkeitserfahrungen in der Kindheit beziehen. Eine schöne Einführung in dieses interessante Gebiet gibt folgende Powerpoint-Präsentation CBASP bei Depressionen

    Blog Depressionen : Aktuelle Beiträge aus Blogs zum Thema Depressionen

    Blog Suche Depressionen lang:de tspan:w Blogbeiträge zum Thema “Depressionen”

    Weitere Informationen von Web4health und aus dem Internet von zum Thema Depressionen :

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