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Abstrakt: Psychologische Gründe für Erektionsstörungen

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Psychologische Ursachen für Erektionsstörungen

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Geschrieben von: Wendy Moelker, Psychologin am Gesundheitszentrum Emergis (Goes, Niederlande)
Erstfassung: 2003-07-22. Geändert: 2012-10-18.

Welche psychologischen Gründe kann es für Erektionsstörungen (sexuelle Probleme) beim Mann geben?

Antwort:
Es gibt sehr unterschiedliche Gründe für Erektionssstörungen. Es kann z.B. nach einer durchzechten Nacht mit Alkohol oder gar Drogeneinfluss passieren. Nach einem erstmaligen Erektionsproblem wird der Mann möglicherweise schon erwarten, dass es wieder nicht klappen könnte, so dass es sich schon gedanklich damit beschäftigt, dass er keine ausreichende Erektion bekommen wird.

Zwangsläufig wird so die Aufmerksamkeit vom Liebesspiel und die sexuelle Stimulation und Erregung (Arousal) abgelenkt, so dass letztlich die eigene negative Erwartungshaltung bestätigt wird.

So wird ein Teufelskreis erzeugt : Die Erwartung "zu versagen", die zu starke Konzentration und Anspannung darauf, eine Erektion zu bekommen und damit verbunden die verminderte sexuelle Erregung und damit auch der Erektion selber. Oder anders ausgedrückt : Je stärker "Mann" es möchte, desto weniger klappt "es".

So werden Männer mit einer Erektionsstörung öfter als andere Männer:

  • Versagensängste haben
  • Abgelenkt von der Sexualität sein
  • Sex vermeiden.

Männer, die für ihre Erektionsprobleme therapeutische Hilfe suchen, leiden meist bereits viele Jahre. So kann die Problematik mittlerweile chronisch geworden sein, wobei weitere psychologische Faktoren eine Rolle spielen. So entwickelt sich häufig eine starke Tendenz Sex zu vermeiden oder Gefühle der Hilflosigkeit oder Unzulänglichkeit, Wut oder eben Probleme mit der Partnerin. Unterschwellig meinen die Sexualpartner möglicherweise nicht genügend erregen oder etwas Falsches sagen oder machen. Manche Männer sind so auf ihre Erektion fixiert, dass sie aber schon überhaupt nicht mehr ihre Partnerin und sexuelle Stimulierungen wahrnehmen.

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns
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