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KOM2002 (plain)  Cannabis-Abhängig

To: Archive 337367

Thread Messages in thread:

reply Re: Cannabis-Abhängig , ****** , 13 Nov 2009 23:08
plain Cannabis-Abhängig , ****** , 11 Nov 2009 17:46
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Cannabis-Abhängig
From: ******
Date: Wed, 11 Nov 2009 17:46:12 +0100
Language: German

 


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Hallo zusammen,
mache mir unendlich Gedanken und rießen Sorgen um meinen Freund. Er kifft seit vielen Jahren und schafft es einfach nicht aufzuhören. Kurz zum Ausmaß, wenn andere eine Zigarette anmachen, macht er sich einen Joint an, er raucht kaum normale Zigaretten. Am Tag ca. 7-10 Joints. Ich halte das alles nicht mehr aus. Er meint es wäre doch nicht so schlimm, Alkohol sei viel schlimmer usw. Hab auch schon versucht das Ganze zu ignorieren, hat aber auch nichts gebracht. Ständig will er aufhören, bricht seinen "Entzug" dann aber wieder ab, wegen den Entzudserscheinungen. Er möchte auch nicht zum Arzt gehen und sich professionelle Hilfe holen. Er ist extrem agressiv und launisch, wenn ich ihn aber darauf anspreche, sieht er das natürlich ganz anders, ich würde nerven und ich hab sie doch nicht mehr alle, so in etwa.Meiner Meinung nach zeigt er auch deutlische Symptome des Borderline Syndroms. Was kann ich nur tun, dass er endlich einsieht, dass er mich zu unrecht schlecht behandelt und das er sich endlich helfen lässt und eine Therapie macht? Bin echt am Verzweifeln und selbst kurz davor mich in psychatrische Behandlung zu begeben.
Vielen Dank
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Re: Cannabis-Abhängig (Reply to: 143460 from ****** )
From: ******
Date: Fri, 13 Nov 2009 23:08:59 +0100
Language: German

 


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Meine Antwort wird ihnen nicht gefallen können : Nichts können SIE tun, damit er sich ändert. SIE könnten / müssten sich nur entscheiden, ob sie das so weiter mitmachen können / wollen.

Damit stellt sich die Frage, ob es Gründe gibt, warum sie ihn nicht verlassen können. Er wird sich so nicht ändern (leider auch nicht für sie). So ist es aber keine Beziehung, sondern letztlich nur eine vernebelte Tragödie. Noch dazu nicht ganz ungefährlich, da er aggressiv und launisch ist. Möglicherweise kommen psychotische Symptome hinzu.

Die einzige Hilfe ist ihm klarzumachen, dass sie es so nicht mitmachen. Und das konsequent umsetzen.

Wenn er sich nicht zu einer stationären Entwöhnungstherapie bereit erklärt, die dann ja auch etwaige andere psychische Probleme mit aufdeckt, wird sich keine Besserung sondern nur eine weitere Verschlechterung einstellen.

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